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  #1  
Alt 22.10.2014, 23:05
Kael Kael ist offline
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Standard Alt ist besser!

So! Nach meiner kurzen Vorstellung direkt mal etwas zu meinen Vorstellungen.
Von vorneweg: Ich betreibe mittelalterlichen Vollkontakt und Re-Enactment im mittelalterlichen Bereich.
Daher ist mein Interesse am Survival indirekt also immer vorhanden gewesen. Nur in einer etwas anderen Art, und dazu komme ich jetzt.

Ich wollte schon immer mal mit Mittelalterlichen Utensilien so was machen, mit einer Gruppe einen sehr langen Weg machen der auch gern über 2-4 Wochen gehen kann. Was ich in meinem Leben irgendwann mal machen will (am besten bevor ich 35 bin ) – ist auch eine „Pilgerreise“ in diverse Städte mit gotischen Bauten oder auch beeindruckenden Kirchen.
Da allerdings nicht nur das für mich zum Survival gehört, sondern auch die Herausforderung des Wegs und auch wie die „damals“ diese riesigen Strecken überwunden haben. Ein Beispiel wären da wohl die Packesel des Marius während der Römerzeit.
Weswegen ich eigentlich komplett auf Kunststoff verzichten will. Auch weil ich bei „Survival“ auch gleichzeitig an „Autarkie“ denke – und man somit mit der Ausrüstung die man hat, nicht nur kurzfristig überleben soll sondern auch im Notfall einen längeren Zeitraum am Leben bleiben kann, bis hin zu einer kompletten verselbstständigung.

Daher mal die Frage wie so was aussehen könnte.

Natürlich werde ich nicht alles „historisch“ nutzen können, Sicherheit geht ja bis zu einem gewissen Teil vor.

Wenn man allerdings davon ausgeht, das man da mehrere Wochen unterwegs ist und gleichzeitig als eine Art Selbstversorger unterwegs ist, benötigt man auch diverse Getränke die auch länger halten und auch das Wasser gleichzeitig desinfizieren/entkeimen können.
Dabei geht meine gesamte Motivation in die Richtung des: „Ohne künstliche Stoffe außer Medikamente und Pflaster“

Dabei würde ich das ganze in „Lager“ und „Kundschaft“ unterteilen. Wobei das Lager natürlich in einer Art Karren gezogen werden sollte, ob mit Zugtier oder wenn man es selbst kann natürlich noch besser.
Während letzteres für kleinere Jagdausflüge wäre und das ganze Gepäck wäre, was man stehts am Mann zu tragen hat. Dabei würde ich mich auch in den militärischen Bereich bewegen – da die Ausrüstung (vor allem in den 30er Jahren) die Ausrüstung darauf ausgelegt wurde. Selbst der Spaten konnte zum Holzhacken genutzt werden. Damals galt ja noch das Prinzip: „Ein Gegenstand it dann gut, wenn er widerstandsfähig und für mehrere Dinge gleichzeitig genutzt werden kann“ – und das seh ich auch an all den Dingen die sie damals hatten. Selbst der Filzstoff war widerstandsfähiger als alles was ich bis jetzt in die Finger bekommen habe…. (ich bleibe mit einer Hose an einem spitzen Ast hängen und das Teil reisst sich auf… Ich komme mit dem Filzstoff daran -> NICHTS!) und auch das selbe beim Fallenlassen oder co.

Jedenfalls ,das Lager würde soweit Essig, Wein, Spirituosen gedacht. Da man diese zum Entkeimen und Desinfizieren nutzen kann .Salz ist natürlich auch eines der wichtigsten Rohstoffe die zum konservieren und reparieren genutzt werden. Natürlich auch Decken und das Zelt.
Natürlich wäre es da ganz praktisch, das je größer so eine Gruppe würde, auch weitere „Berufe“ mitzunehmen.

Am Mann selbst sind da eher kleinere Dinge. Vor allem aber bin ich vom Spaten überzeugt

Gäbe es da Allgemein Tipps was „UNBEDINGT“ Notwendig ist? Vieles lässt sich da gewiss auch selbst auf Reisen herstellen. Apfelwein o.ä. Vor allem dem Alkohol messe ich da eine sehr wichtige Bedeutung zu, genauso wie dem Salz
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  #2  
Alt 23.10.2014, 21:15
Benutzerbild von Schwefelporling
Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Schwefelporling Stammes Mitglied
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Ich würde mich mal gründlich einlesen, was die Leute damals so gemacht haben... im Geschichtsstudium war die Fernleihe immer sehr nützlich zur Literaturbeschaffung; weiß jetzt nicht wie das bei Büchereien aussieht. Aber es gibt sicher Literatur zu Reisen im Mittelalter (mehr als 30km am Tag haben die wohl nicht gemacht), wie der Ötzi und seine Zeitgenossen gereist sind wird auch wichtig sein, die römischen Legionäre waren natürlich Meister des Lagerns und auch die Hunnen oder andere Nomaden wie Sioux oder mongolische Stämme würde ich nicht vernachlässigen. Darüberhinaus gibt es ja immer noch viele sehr einfach lebende Leute in der dritten Welt, zum Beispiel in Indien oder in der Sahelzone, die mit ein paar Gerätschaften ihren kompletten Alltag bestreiten.
Klar, die Ausrüstung modernerer Armeen ist dann auch interessant, aber nicht mehr so stilecht, und heutzutage geht die Universalität der Ausrüstung auch schon wieder zurück. Einem 20jährigen Soldaten von heute kann man nicht mehr mit improvisiertem Leben im Feld kommen; im Einsatz liegt man nachts mindestens auf Feldbetten und kann jeden Tag seine Mama anrufen. Da wird nicht mehr im Dunkeln mit irgendwelchen Lochbajonetten Stacheldraht durchgeschnitten; da rückt man unter greller Beleuchtung und Musik hörend im Dingo vor und hält Dauerkontakt zur Basis. Von daher ist die Orientierung an der Weltkriegs- Ausrüstung echt nicht so dumm, obwohl man damit natürlich besonders kritisch beäugt wird.
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  #3  
Alt 23.10.2014, 21:26
Kael Kael ist offline
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Registriert seit: 22.10.2014
Beiträge: 5
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Kael Stammes Mitglied
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Vielen Dank schon mal für die Antwort.

Ich wollte zum "Einstieg" die Weltkriegsausrüstung nutzen. Für kleinere persönliche "Wanderungen" die knapp 2-3 Tage gehen, maximal natürlich.

Allerdings, da ich mit meiner MIttelalter Gruppe das Jahr 1380-1420 "bespielen" und ich dort auch 2-3 Interessenten habe, die auch an längeren Märschen Spaß hätten, bin ich da am schauen.

Im mittelalter sind die wenigsten auch allein gereist. Im Normalfall warn das ja auch immer Gruppen von 10+ Personen. Immer hin mussten die Leute Mehl mahlen und es auch auf einem Feuer "backen" oder waren bei längeren Reisen letztlich so unterernährt das die dort halbtot angekommen sind - wenn sie keinen Kontakt mit einer zivilisierten Gruppe gefunden haben.

Daher ist das leider etwas, wo man vorerst zusammenstauchen muss und auch auf "heutige" Dinge zurückgreifen sollte.

ICh finde die Halbschuhe und Marschstiefel der Wehrmacht zum Beispiel extrem gut. Habe mit 18 mal längere Märsche gemacht und dort haben die sich bewährt. Vor allem die Stiefel, während die andere über ihre durchnässten Halbschuhe gejammert haben, kam ich ohne Probleme und ohne Nässe auch durch seichte Bäche und der Regen war durch die Zeltplane durch die man den Kopf stecken konnte, gar kein Problem. Problem war nur, man brauch eine Wasserfeste Kopfbedeckung, war ja immerhin auf Helme ausgelegt. das waren allerdings nur Tageswanderungen.

Das Koppeltragegestell halte ich auch auf dem Aufbau sehr Angenehm. Das Gewicht liegt auf Hüfte UND Schultern, während ich mir allerdings so einen Dicken Rucksack angezogen habe, das hauptsächliche Gewicht auf der Hüfte liegt. War irgendwie unbequem
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  #4  
Alt 24.10.2014, 18:12
Benutzerbild von Schwefelporling
Schwefelporling Schwefelporling ist offline
Späher
 
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Schwefelporling Stammes Mitglied
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Hier kann ich jetzt zum tausendsten Mal (militärische) Kraxenrucksäcke empfehlen. Die Römer haben glaube ich auch mit Tragegestellen ihr Zeug transportiert. Ein Koppeltragesystem hat ja den Nachteil, daß man nicht die Welt dran befestigen kann, und nur die original Militärtaschen passen.

http://www.die-roemer-online.de/inde...rnaehrung.html
http://imperiumromanum.com/militaer/...schgepaeck.htm
http://www.aus-omas-truhe.de/kat/cat...EE3DFB0DDFCFB9 Lederzelt bestellen


PS (threadtitel) Ich dachte ja erst, hier geht's um Bier...
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