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  #11  
Alt 03.10.2014, 22:30
Räubertochter Räubertochter ist offline
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Räubertochter Stammes Mitglied
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Zitat:
Zitat von Mücke Beitrag anzeigen
manchmal denk ich zu ganzheitlich.
Das ist nicht gut, damit beraubst du dich einer extrem bequemen Annehmlichkeit der Zivilisation, nämlich das nicht-denken.

Ich tauch jetzt besser wieder ab....
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  #12  
Alt 15.11.2014, 07:14
Camille Camille ist offline
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Camille Stammes Mitglied
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Zuersten dane ich an einem Ort um mich sicherheit zu bleiben.dann koomt es einen warm Ausrüstung zu machen,dann finde einer reiche Fluss.
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  #13  
Alt 15.11.2014, 10:34
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Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Schwefelporling Stammes Mitglied
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Zitat:
ich bin im feuerbohren und bogenbau-/schießen einfach noch zu schlecht
Ich finde, das Bogenschießen wird überbewertet... Der Bogen ist natürlich eine halbwegs einfach selber zu bauende, wirkungsvolle Waffe; aber damit Wild zu erlegen, erfordert ja Glück, viel Jagdgeschick und natürlich kostbare Energie. Zum Beispiel wittern die mobilen Hirsche das Lager und die davon ausgehenden Trampelpfade oder Pinkelstellen; in der Wildnis sind diese leichten "zivilisatorischen" Störungen für sie oftmals ausreichend, um sich aus der Gegend zurückzuziehen. Innerhalb von wenigen Wochen (vorher hat man die Ausrüstung eh nicht fertig, wenn man sich noch eine Hütte bauen muß usw.) müßte man schon zehn oder zwanzig Kilometer weit wandern, um auf Wild treffen zu können; und dann muß man noch auf zwanzig Meter herankommen...
Die aktive Jagd auf Huftiere ist praktisch ein Luxus, den man sich erst nach längerer Zeit des Lebens in der Natur leisten können wird. Z.B. wenn man sich Wegzehrung mitnehmen kann oder vorher ausgiebig stärkt; und wenn man genug Ausrüstung hat für's Jagen, Zerlegen, Feuer machen, Transportieren... Vorher kommt Fallenjagd auf Vögel oder Nager und Fischfang in der Umgebung, und zuerst natürlich der Genuß von Würmern und Insekten.
Bogenschießen ist natürlich sehr prestigeträchtig und cool, außerdem super für's Ego. Wenn man mit dem Bogen umgehen kann und sogar selber in der Natur Pfeil und Bogen und Köcher improvisieren kann. Aber um genug Nahrung zu finden, sind andere Techniken ja viel wichtiger.
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  #14  
Alt 15.11.2014, 13:39
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Mücke Mücke ist offline
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also wie gesagt, ich bin noch zu schlecht (weil ich zuwenig übe beziehungsweise vor allem im letzten jahr nicht zum üben kam)..
aber ich hab schon viele momente gehabt, wo ich wusste, wenn ich jetzt nen bogen dabei gehabt hätte hätte ich eine mahlzeit. es muss ja auch nicht immer ein reh oder ein anderes schalenwild sein, es gibt hasen, vögel, bisamratten und andere pelztiere..
ich würde auch bevor ich energie in hüttenbau lege erst in trümmerhütten und ähnlichem leben.
und erst wenn ich nahrungsvorrat für lange habe (trockenfleisch oder -fisch, getrocknete früchte) und nen wirklich guten sicheren platz dann mit dem bau einer langfristigen unterkunft beginnen. aber jeder ist anders.
mit dem bau des bogens hast du recht, das dauert, und die zeit muss man anders überbrücken.
aber ich glaub schon dass man zumindest mit etwas glück und guter technik auch relativ gut mit primitiven haselnussbögen improvisieren kann. ich kenn zumindest einen verdammt guten bogenbauer, der mit wirklich ALLEM und schnell selbstgemachtem gut schießt - also es geht, wenn man geübt ist.
aber weil ich nicht so gut bin darin eben noch, wäre es für mich in einem notfall deshalb in jedem fall wichtiger, meinen bogen irgendwo und irgendwie dabei oder versteckt zu haben, viel wichtiger als jedes übliche survivalset, das man im handel kaufen kann.

ups gerade meinen eigenen vorgenommenen forumsverzicht gebrochen..
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Geändert von Mücke (15.11.2014 um 13:54 Uhr)
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  #15  
Alt 15.11.2014, 14:09
mogusch mogusch ist offline
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Zitat:
Zitat von Schwefelporling Beitrag anzeigen
... müßte man schon zehn oder zwanzig Kilometer weit wandern, um auf Wild treffen zu können; ...
Also Schwefelporling, hier möchte ich dir ein wenig widersprechen, auch wenn ich kein jäger bin. Denn deine aussage ist meines erachtens zu allgemein gehalten.
Ja, man verscheucht für eine gewisse zeitlang das wild aus der gegend, in die man störend eingewirkt hat. Gar keine frage. Aber wenn man über das verhalten der Tiere weiß, weiß wann & wo man das wild aufstöbern kann, dann läuft man da keine 10 - 20km um auf wild zu treffen.
Meine eigenen erfahrungen zeigen mir hier einfach was anderes.

Ansonsten ... volle zustimmung.
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mogusch

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  #16  
Alt 15.11.2014, 16:27
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Mücke Mücke ist offline
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ps. ich möchte noch hinzufügen, dass es in einem land wie kanada, russland oder in anderen größeren waldgebieten ganz anders aussieht als bei uns.. da hat man mit sicherheit viel weniger chancen, weil die tiere einen wahrscheinlich auf ein paar kilometer riechen und den menschen nicht so gewöhnt sind.
ich merk das auch selbst, wenn ich in ein bisschen größere wälder geh, da muss man wie mogusch sagt schon wissen, wo sich was für ein tier gern aufhält.

aber seht euch doch mal in unseren breitengraden an, wieviel und wie große wälder es noch gibt. die ausgangsstellung in diesem thread ist ja heimisches gebiet.
die tiere jagen aufgrund der autos von einem wald in den anderen .
ich seh fast jedes mal wild wenn ich in einen wald gehe, egal zu welcher uhrzeit.
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  #17  
Alt 16.11.2014, 13:48
Räubertochter Räubertochter ist offline
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Räubertochter Stammes Mitglied
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Ich kann euch allen in irgendwelchen Punkten zustimmen.
Ich glaube, wir sind uns einig(?), dass man zuerst seine Zeit mit Fallenstellen und sammeln und Insekten suchen verbringen sollte.
(übrigens gehts in dem Thread gar nicht ums Leben im Wald, sondern um Ernährung in Notzeiten, bitte nicht vergessen)

Was die Wilddichte angeht, kann ich was aus meinen Erfahrungen beisteuern. Bei uns im Wald (ca. 1km vom Dorf entfernt in einer wohl recht "durchschnittlich besiedelten Gegend") habe ich ein paar Monate lang jeden Tag eine etwa einstündige Fährtensuche gemacht. Nicht die Fährte verfolgt, sondern jeden Tag die gleiche Strecke abgegangen, und möglichst genau geschaut, welche Tiere frisch den Weg gekreuzt haben (die Strecke ging einmal durch den Wald bis zum anderen Ende und über einen anderen Weg wieder zurück). Gut, man kann als Anfänger in dem Thema unmöglich sehen, wie frisch eine Spur tatsächlich ist, aber wenn man die Strecke gut kennt, sieht man halbwegs wo neue Spuren aufgetaucht sind.

Nun kann ich sagen:
- als ich das angefangen habe, war ich enttäuscht, wie wenig Wild es bei uns gibt, weil ich wochenlang keine Spuren von Huftieren entdeckt habe. Als ich das beendet habe, war ich begeistert, wie viel sich hier tut!! Inzwischen mache ich nix mehr, und ich sehe auch viel weniger Spuren. Die Warnehmung verändert sich anhand dessen, was man tut.
- durch das sagen wir mal 1km breite Waldstück sind fast täglich Wildschweine und Rehe gelaufen. (habe ich durch einen Förster bestätigt bekommen, der sagte aber auch, dass hier eher viele Tiere unterwegs sind).

Ich glaube übrigens, dass das Thema mit der Wilddichte gar nicht so wichtig ist, sondern dass man einfach nur wissen muss, wo die Tiere vorbeischauen. Es würde wohl das vernünftigste sein, wenn man sich im Falle einer Hungersnot und wenn man jagen will, an den Jägerständen orientiert oder sogar von so einem aus jagt. Dort sind die Wildwechsel.

Übrigens, hat jemand von euch einen Link oder ein gutes Buch zum Thema Fallenstellen? In das Thema hab ich noch nie wirklich meine Nase reingesteckt. Außer dass ich in unserer Zeit, in der wir in einem alten Haus gewohnt haben, ein wenig Gespür dafür bekommen habe, wie man Mäuse fängt. (und JA, die sollen gut schmecken, und JA, sie sollen relativ leicht auch auf einem Feld zu fangen sein, und JA, etliche von denen sollen eine Mahlzeit ersetzen. Siehe auch das Mäuserezept im Buch "ein Sommer mit Wölfen")
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  #18  
Alt 16.11.2014, 14:17
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Mücke Mücke ist offline
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Zitat:
Zitat von Räubertochter Beitrag anzeigen
Dort sind die Wildwechsel.
und auch die jägerwechsel

wahrscheinlich auch oder speziell in notzeiten.. wobei es ja auch liebe jäger gibt vielleicht teilt einer dann mit einem die erspähte beute.


ein themenspezifisches fallenstellbuch kenn ich leider keines.
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Geändert von Mücke (16.11.2014 um 14:33 Uhr)
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  #19  
Alt 16.11.2014, 18:31
mogusch mogusch ist offline
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mogusch Stammes Mitglied
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@Räubertochter, suche mal im WWW unter den begriffen "Trap", Snare Traps". Du findest neben müll durchaus verwertbare fallen. Und wenn du das mal mit dem tricker kapiert hast, fallen dir auch recht schnell eigene kreationen ein.
Ich habe einige die mir brauchbar erschienen raus-skizziert & in "mein outdoorbuch" reingeklebt & selber die funktions- & anwendungsweiße geübt. Natürlich nur mit dummies, keine reälen tiere. Gutes anschauungsmaterial & erklärungen findest du auch auf yt.
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mogusch

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  #20  
Alt 16.11.2014, 19:50
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Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Schwefelporling Stammes Mitglied
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Zitat:
Ja, man verscheucht für eine gewisse zeitlang das wild aus der gegend, in die man störend eingewirkt hat. Gar keine frage. Aber wenn man über das verhalten der Tiere weiß, weiß wann & wo man das wild aufstöbern kann, dann läuft man da keine 10 - 20km um auf wild zu treffen.
Meine eigenen erfahrungen zeigen mir hier einfach was anderes.
Ok, wenn es ums Wildern in den Naturschutzgebieten der Umgebung geht, hätte ich wahrscheinlich auch gute Chancen, innerhalb von ein, zwei Wochen ein Reh zur Strecke bringen zu können. Mit dem Bogen oder mit anderen Mitteln. Manchmal muß man sich einen Wald nur einmal angucken, z.B. einmal mit dem Fahrrad per Waldweg durchqueren, um zwei, drei potentielle Ruheplätze für Rehe zu entdecken. In der Dämmerung mal gucken, wo sie grasen und woher sie dann kommen... Man kann die Wildwechsel finden und eine Falle stellen oder ihnen mit dem Bogen oder Atlatl auflauern... Ich wäre alle paar Tage in einem Rehrevier aktiv und würde an den anderen Tagen andere "abgrasen"... Da gäb's schon Möglichkeiten.


Ich dachte halt an das von mir geschilderte Szenario einer ursprünglichen mitteleuropäischen Landschaft; vielleicht wie am Anfang der Jungsteinzeit. Es wäre hier wildreicher als in den Wäldern des Nordens, aber auch nicht so wildreich wie jetzt, mit den vielen Kirrungen. Die größeren Tiere waren nicht blöd; die hatten besseres mit ihren Leben vor, als es in der Nähe der Siedlungen der Jäger zu verbringen.
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