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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fluchtrucksack Inhalt


chris-hunt
12.12.2013, 22:14
Tach auch,

ich brauche mal hilfe von Leuten, die Erfahrung mit Krisenvorsorge haben,
im speziellen mit dem Fluchtrucksack.

Ich befasse mich seit ca. 4-5 Jahren mit Krisenvorsorge, wobei mein
Schwerpunkt auf dem Fluchtrucksack liegt.

Aber genau mit dem habe ich jetzt ein schweres Problem, ich bin fast fertig mit der Zusammenstellung des Rucksackinhaltes und kann den Rucksack aber jetzt fast nicht mehr Hochheben, weil dieser so schwer ist. Und dabei habe ich meiner Meinung nach nur das allernötigste da drin. Eine kleine Anmerkung von mir, ich habe den Fluchtrucksack nicht wie die meisten auf drei Tage oder zwei Wochen ausgelegt, sondern den Inhalt so gewählt, das man damit mehrere Jahre Überleben kann.

Meine Frage, was würdet ihr alles in so einen Rucksack packen?

Gerne kann ich auch eine Auflistung meines Rucksackinhalts hier reinschreiben.

Schöne Grüße

Chris-Hunt

Schwefelporling
13.12.2013, 07:38
Ein Fluchtrucksack für mehrere Jahre, das ist ein interessantes Thema. Aber für den Inhalt kommt es auf das Szenario an. In welchem Fall wäre man mehrere Jahre auf der Flucht?

Flüchtlingen aus Krisengebieten kann das passieren; die ziehen dann möglichst in unsere Richtung. Aber wohin fliehen wir? Wenn z.B. ganz Mitteleuropa Kriegsgebiet geworden ist. Man gelangt in Sammellager, mit anderen Flüchtlingen zusammen, die stehlen einem womöglich die interessantesten Sachen. Man kommt an Grenzkontrollen von Ländern, in denen man eigentlich unerwünscht ist. Man zieht sich den Argwohn der Bewohner zu, durch deren Heimat man flieht. Die rufen auf Verdacht die Polizei oder ihren Hund, lassen einen nicht bei sich übernachten, und schläft man doch im Schuppen oder klaut gar ein Huhn, wird man noch erschossen.
In jedem Fall sollte das Gepäck leicht sein. Flexibilität ist alles. Iss wenn Du etwas hast, laufe 40 Kilometer weit wenn Du musst. Die letzten beißen die Hunde, so wie nach dem Zusammenbruch der Ostfront im letzten Krieg. Da will man nicht den schwersten Rucksack haben.

Weltreisende backpacker haben einen Langzeit- Rucksack, aber können immer auf Geschäfte und Hostels sowie ihr Bankkonto bzw. ihre Jobs unterwegs zurückgreifen. Sie sind nicht auf der Flucht.

Interessant wäre noch, als Wirtschafts- oder sogar Zivilisationsflüchtling loszuziehen. Aber da hat man auch schnell ein Problem mit der Polizei.

mogusch
13.12.2013, 09:54
Wenn dein rucksack so schwer ist, solltest du vlt in betracht ziehen dir einen fahrbaren untersatz zu zulegen. Oder den rucksack ganz klar abspecken. Durch das beherrschen der wichtigsten skills & crafts kannst du auf so manches ausrüstungsteil verzichten.
Bsp: Holz ... spalten od ablängen kann man auch mit einem messer &/od säge & kann sich dann das gewicht für ein beil/axt einsparen. Faltbarer hobo-stove ... die teile sind top, gar keine frage. Aber eine bix tut´s auch & die findet man über all. Wieder ein paar 100gr eingespart. Klappspaten ... überlege wofür du das teil brauchst & du wirst feststellen, daß du das auch mit einem grabstock erledigen kannst. Beim angelzeug genauso. Nix geht über eine gute angel, aber auf der flucht tut´s auch mal nur eine schnur & ein paar haken. Köder findet man auch überall & braucht somit auch keine boilis mitschleifen.

Eine weitere möglichkeit wäre gewisse dinge irgendwo zwischen zu lagern. An einem zielpunkt zb. Das kommt auch ganz darauf an wie & wo du hinflüchten würdest.
All diese dinge wie axt, beil, angel sonstiges gedöns kannst du dir dann an deinem fluchtziel zulegen.

Bsp: Wenn du in einer hochwasser gebeutelten region lebst, könnte ein mögliches fluchtziel ein WE-grundstück in einer sicheren region sein, oder ähnliches. Zb bei freunden od familie zelten. Dort könnte man gewisse dinge schon vorher bunkern od sind eh schon da. Töpfe, schlafsäcke, werkzeuge, ein paar dosen, ...

Und ganz wichtig, wenn ihr zu mehreren seit (fam.) verteilt das ganze gedöns auf alle. Du wirst erstaunt sein auf was man plötzlich verzichten kann, wenn man´s selber tragen muß.
Seit meine peoples ihr zeug zum wandern/grillen selber packen & tragen müssen, können sie auf besteck, ketchup, maio, salat & sonstiges verzichten.

Hagen
13.12.2013, 10:22
Ein Fluchtrucksack den Mann nicht mehr heben kann eignet sich eigendlich nicht zur Flucht. Und mehrere Jahre auf der Flucht zu Überleben ist nicht leicht.

Vieleicht solltest Du diese Nummer erstmal etwas kleiner angehen und Dir Überlegen wie lange Du rein Fitnessmäßig überhaubt auf einer Flucht überleben kannst.

Kälte - Hunger - Anstrengung - Körperliche auseinandersetzungen - Hitze - Durst - Angst ..... das muss man alles aushalten können, über mehrere Jahre.

Messer - Äxte - Brennstoffe - Waffen, werden Dir mit Sicherheit in "Aufanglagern" abgenommen, und Tschüss das ist schonmal weg. Dann kommen die ganz normalen Verteilungskämpfe wie Schwefelporling ja schon schrieb. Auch wir es in Bozen wahrscheinlich zu ganz anderen Szenarien kommen als in Frankfurt am Main oder den Pariser Vororten.

Ich würde erstmal sehen das ich weg von den Massen komme. Biwaksack - Poncho - Wasserfilter - Wassersack - Hartkekse - Verbandszeugs - Medizin - Wechselwäsche - Klopapier - Geld - "Waffen" -Seife dürften erstmal Priorität haben. Der Rest ergibt sich.

Gruß Hagen

mogusch
13.12.2013, 14:12
Um nochmal auf die gewichtsreduzierung zu kommen.
Bei deinen interessen hast du u.a. bogenschiesen & jagen angegeben.
Wenn du nun in der lage bist binnen weniger std einen einigermassen ordentlichen bogen aus dem was dir die natur bietet herzustellen, brauchst du nicht von vornherein einen mitzuschleppen. Gewichtsersparnis keine ahnung, 2-3kg vlt. Selbiges trifft auch auf die jagt mit einem gewehr zu. Klar, ein gewehr ist schon eine tolle sache, aber gibt´s überall jagtbares wild wofür man ein gewehr nutzen könnte? Vögel, nagetiere gibt es weltweit in großen mengen & da tut´s der fallenbau od eine zwille auch. Somit sparst du auch wieder gewicht ein.

Dies soll dir mal helfen über das eine oder andere deiner ausrüstung nachzudenken. Vlt findest du selber noch das eine oder andere wo du was verändern kannst um gewicht & packmaß einzusparen.

Vlt hilft mir folgende doku weiter um das etwas besser zu verdeutlichen in punkto der materialsersparnis wenn man sich selber zu helfen weiß, dies od jenes beherrscht.

out of the wild das alaska experiment.

http://www.youtube.com/watch?v=8XXMmlcK4tU

Erstaunlich mit was allem die losgezogen sind als sie noch fit waren & wie schnell sich heraus stellte was wirklich wichtig ist um sowas durchzustehen. Ebenso erstaunlich ist auch wer so nach & nach ausgeschieden ist & wer bis zum schluß durchgehalten hat.
Es sind nicht die körperlich fittesten die sowas durchstehen. Nur skills, also fahigkeiten worunter auch das menthalische fällt, & crafts, also fertigkeiten handwerlicher art & improvisationstalent, bringen dich weiter.

Schwefelporling
14.12.2013, 21:12
Gerne kann ich auch eine Auflistung meines Rucksackinhalts hier reinschreiben.

Bei aller Kritik an dem zu hohen Gewicht, das würde mich schon interessieren!

Zur Not gibt es ja auch diese einrädrigen "hiking- trailer"...

der Yukoner
14.12.2013, 22:27
Zum Thema Fluchtrucksack möchte ich mal etwas schreiben.

Ich habe seit Jahren einen ständig gepackten Rucksack im Abstellraum Liegen.

Für den Fall das mal eine Notsituation entsteht und man gerade noch die Zeit hat sich schnell den Rucksack zu greifen und dann schnell die Wohnung zu verlassen.
Zum Beispiel bei einem Erdbeben, Meteroiteneinschlag,andere Naturkatastrophen,den Kriegsfall usw.


Der Rucksack beinhaltet:

Eine Bw-Hose,ein Trecking Hemd ,Trecking Socken,ersatz Unterwäsche,Waschzeug,Schlafsack,Boden Matte,
ein großes Jagd Messer, ein kleines Jagd Messer beide mit feststehender Klinge,Alu Kochtopf, ein Minibeil von-Buck,Wasserflasche aus Alu,Tasse aus Plastik,
und ein Survivalkit mit folgendem Inhalt:

Schrade-Multitool,Eßbesteck,10 m Schnur,Nähzeug,Magnesium Feuerstarter,Verbandszeug,,Feuerzeuge,Kugelschreib er.
Angelhaken- und Angel Schnur besorge ich mir noch.

-Außerdem sind im Rucksack noch einige für mich wichtige Papiere und Ausweise verpackt.

-Eine Outdoor Jacke und das neueste Modell der BW-Stiefel habe ich griffbereit im Abstellraum verstaut.

Die genannten Gegenstände sind eigentlich auch bestandteil der Ausrüstung die ich für meine
Trecking und Outdoor Reisen in die Wildnis von Canada brauche, aber anstatt der BW-Stiefel würde ich in die Wildnis andere Schuhe mitnehmen.

-der gepackte Rucksack wiegt ca. 16 bis 18Kg.


Ich hoffe dass ich einigen von Euch eine Anregung geben konnte was meiner Meinung nach in einen Fluchtrucksack gehört.

Grüße Stefan .T. ( der Yukoner )

Schwefelporling
06.01.2014, 19:11
Messer - Äxte - Brennstoffe - Waffen, werden Dir mit Sicherheit in "Aufanglagern" abgenommen, und Tschüss das ist schonmal weg. Dann kommen die ganz normalen Verteilungskämpfe wie Schwefelporling ja schon schrieb. Auch wir es in Bozen wahrscheinlich zu ganz anderen Szenarien kommen als in Frankfurt am Main oder den Pariser Vororten.

Zum Thema Waffen... Natürlich sollte man sich verteidigen können, aber wenn man z.B. durch ein Gebiet mit Widerstandskämpfern oder bewaffneten Plünderern flieht und dann von der Polizei oder Armee gefilzt wird, ist man wahrscheinlich ohne Revolver besser dran, kann sich besser als unschuldigen Unbeteiligten verkaufen. Hier sind Gegenstände gefragt, die mehreren Zwecken dienen können, wie z.B. ein feststellbares Taschenmesser oder ein Wanderstab, Rasierklingen. Ein Pfefferspray wird einem auch kaum jemand wirklich krumm nehmen, wenn man es nicht gerade in ein Gerichtsgebäude o.ä. schmuggelt.
Außerdem würde ich noch auf versteckte Dinge setzen, wie sie Rüdiger Nehberg in seinen Büchern aufzählt: Stecknadeln in der Kleidung, scharfe Scherbe zwischen zwei Wundpflastern, als Dekoration o.ä. getarnte Metallspitzen/-Klingen oder geschärfte bzw. angespitzte Alltagswerkzeuge.

Neben den eigentlichen Waffen kann man an kleine Gegenstände denken, die 1. Verfolger abschütteln sollen oder 2. eine Befreiung ermöglichen. Zum ersten fallen mir scharfe Gewürze wie Cayennepfeffer ein, die die Schnuppernase von Bluthunden über der eigenen Spur außer Gefecht setzen können oder Drähte und Schnüre, evtl. noch vorgefertigte Auslösehaken aus Holz, die zum Fallenbau dienen. Fußspuren kann man auch durch Umwickeln der Schuhe vermeiden (wenn der Boden nicht zu matschig ist), am Besten und einfachsten ist dabei Reifenschlauch, aber auch Flatterband oder andere flexible Kunststoffgegenstände kann man nehmen. Vor allem sein Lager kann man mit einem Warnsystem absichern, einem Klingeldraht z.B., oder einer Schreckschußpatrone mit kompakten Auslösesystem (Nagel? einfach mal tüfteln), so daß beim Drauftreten Alarm gegeben wird. Man kann auch buchstäblich untertauchen, wenn man so etwas wie einen Schnorchel dabei hat, usw..
Zum zweiten finde ich verblüffend, wie sehr sich die Schlüssel vieler Handschellen ähneln, sie scheinen mit die einfachsten Schlösser überhaupt zu haben und die kleinen Schlüssel sind leicht zu verstecken. Eine kurze, stabile Klinge oder ein sehr kompakter Gurtschneider (muß man natürlich verstecken, ein Geldgürtel oder modifizierte Kleidung mit Extrataschen kommt dabei zum Einsatz) durchtrennt Kabelbinder. Ein Abschnitt Metallsägeblatt oder ein nicht zu dünner Draht sind auch leicht zu verstecken, aber in der Gefangenschaft Gold wert.

Hagen
07.01.2014, 09:18
Und mit diesen "Versteckten" Dingen gehst Du versuchsweise mal ins nächstgelege Gerichtsgebeude als Prozesszuschauer :o).

Wenn es mal soweit ist das "Bluthunde" hinter mir her sind und ich mein "Lager" mit Nägeln und Schnüren sichern muss , dann ist es vorbei mit mir.

Ich halte nicht viel von dem Konditor aus Hamburg, mach doch einfach mal den Selbsttest - geh in den nächsten Multikulturellen Billiardfreizeit Jgendclub oder in die "Balkan" Teestube um die Ecke, setz Dich hin und überlege Dir wie Du in einer Krisensituation klar kommst :o). Opa Blümel oder der Aushilfsorganist aus der Kirche an der Ecke werden Dir Deine Rationen nicht abnehmen wollen :o).

Schwefelporling
07.01.2014, 19:04
Das mit dem Gerichtsgebäude war ja auch nur ein Beispiel für Orte, an denen einem Sicherheitskräfte das Tragen eines Pfeffersprays ausnahmsweise übelnehmen. Auf der Straße gilt man damit nicht als besonders gewaltbereit; wenn's nicht gerade eine besonders martialische Verpackung ist (Schlagstock- Sprühkombination etc.).

Wir waren ja beim Thema „Flucht“. Und wenn jetzt die Russen kommen oder eine extrem giftige Wolke herannaht, rennt man nicht in das nächste Gerichtsgebäude oder ins Balkan- Café. Man schnappt sich nur seinen Fluchtrucksack und seine Papiere, zieht sich wenn man besonders gut vorbereitet ist und starke Nerven hat auch noch seine Fluchtkleidung (gute Schuhe!) an und dann aber nichts wie weg aus der Stadt. Das mit den Bluthunden ist ja nur eine Idee; es kommt ja immer auf das wahrscheinlichste Szenario an, warum man vor welcher Bedrohung meint irgendwann mal fliehen zu müssen. Im Fall Chemieunfall z.B. lohnt sich ein Atemschutz mehr als Cayennepfeffer. Wenn man aber selber Zigeuner ist und einen extremen Rechtsruck in der Politik befürchtet oder in einer Gegend mit vielen Rechtsextremen wohnt, ist das mit der Hundeabwehr schon eher gerechtfertigt. Oder wenn man im Urlaub in Übersee von irgendwelchen Ereignissen (Revolution z.B.) überrascht wird und einen die Bundesregierung nicht rechtzeitig evakuieren kann, man dann vielleicht gesicherte Grenzen durchbrechen muss etc. Wer im zweiten Weltkrieg von der zusammengebrochenen Ostfront fliehen und der Gefangenschaft oder Schlimmerem entgehen wollte, hatte sich auf dem Weg nach Deutschland in den ehemals besetzten Gebieten womöglich auch vor der erbosten Zivilbevölkerung und ihren Hunden in acht zu nehmen...

Ich glaube auch nicht, das alles wirklich praktikabel ist, was Nehberg schreibt. Aber ich würde alle Register ziehen, um für das von mir befürchtete Szenario gut ausgestattet zu sein; vorausgesetzt ich komme mit dem Rucksack dann noch von der Stelle. Denn bei einer Flucht geht's ja in erster Linie um's Strecke machen.

mogusch
07.01.2014, 19:50
...

vorausgesetzt ich komme mit dem Rucksack dann noch von der Stelle. Denn bei einer Flucht geht's ja in erster Linie um's Strecke machen.

Aus diesem grund halte ich es sehr für notwenig, sich in crafts & skills ausreichend zu trainieren. Oder auch nur ein paar mal im jahr ein ganz schnödes zelt aufzuschlagen.
Dazu gehört auch das eine od andere handwerker- & bastelbuch zu studieren. Das hilft beim improvisieren. Somit braucht man sich auch mit weniger equipment belasten.
Wer viel mitschleift, kann viel verlieren.
Gut, wer viel weiß, kann auch viel vergessen.
Daher heißt ja auch die devize: "ÜBEN".
Üben bis das alles in fleisch & blut übergeht.

Unterm strich kann man das vlt so zusammen fassen:
Wer viel kann & weiß, braucht weniger zeug & ist somit schneller unterwegs.

Hagen
08.01.2014, 09:36
Da hat der gute Mogusch nicht unrecht - üben, üben, üben..... Und die Realitäten erkennen. Ich weis ja nicht wer oder was Du bist - als "Rotationseuropäer" hast Du erstmal einen Rechtsruck nicht zu erwarten - als einheimischer würde Dich das nicht groß stören da DU kein Opfer wärst. Was Du zu erwarten hast sind in jedem Fall Verteilungskämpfe, egal ob ein Platz im Fluchtzug, an der Gullaschkanone des THW oder der Schlafplatz im Camp. Schau Dich genau um und mache Dir Bewusst - gegen wen !!! - Du deine Sachen verteidigen musst. Kommst DU aus Deutschland - vergiss die Polizei !!!, die sind nicht im der Lage und Willens für Deine Sicherheit zu Sorgen, eher imGegenteil - für die bist Du ein Frustrationsablass Opfer :o).

Beispiel : Ffm kann im Katastrophenfall Wasser für ca. wenn es hoch kommt - 250 000 Menschen Trinkwasser bereitstellen, wir haben aber 670 000 Einwohner plus 1000 000 aus dem direkten Umland die dann auch nix haben .....

Da lass niemand Deinen Wasserfilter sehen ..... :O)

In Hamburg sind schon mehrere Stadtteile zumGefahrengebiet erklärt worden, weil die Ordnungskräfte einige Linke Schläger nicht zähmen können ... und das mitten im Frieden mit Stromversorgung und Sonnenschein :o)

Schwefelporling
08.01.2014, 11:59
Ok, aber wenn ich mir jetzt mit dem Kuhfuss in der Hand den Weg zur Gulaschkanone an der Ecke freikämpfe oder heimlich im Keller mein Wasser filtere, dann hat das nichts mit Flucht zu tun. Sondern dann liefere ich mich dem aus, was in meiner Nachbarschaft alles kommen mag.
Mag sein, dass mich hier im Stadtzentrum so einige "Rotationseuropäer" umgeben. In Großstädten wie Hamburg oder Berlin gibt es ein paar gefährliche Ecken, auch richtig. Aber es ist ja keine besonders weitsichtige Überlebensstrategie, den Strassenkampf zu suchen, oder die ständige Nahrungskonkurrenz mit üblen Typen in kauf zu nehmen.

Hagen
08.01.2014, 12:24
Doch - wohin willst Du denn fliehen ?. Wir sind keine kleinen Jäger und Sammlergruppen die durch die gegend streifen und wo 8-10 leutchen ca 10 000qkm Platz haben. In Westeuropa sind die Gefahrenquellen überall und der Platz gering. Nimm Deinen Stromausfall. In Westeuropa fallen dann bei 25 AKWs innerhalb von 3 Tagen die Kühlsysteme aus - oder die Wasserversorgung bricht zusammen..... Du bist dann ständig auf der Flucht, überall musst Du was verteidigen...

Im Wald findest Du weniger zu Essen als Du Denkst ´00`

Schwefelporling
08.01.2014, 18:49
Tjaja, früher die Jäger und Sammler hatten schon eine Menge Platz... In der Eiszeit war das auch besonders nötig, man war auf die Jagd angewiesen und die großen Säuger verteilten sich in der Tundra auf großer Fläche. Aber heute? Es gibt kaum noch große Wildtiere bei uns! Sich auf große Beute (z.B. Rothirsch) zu konzentrieren funktioniert nicht. In Kanada vielleicht; aber selbst dort sind es in einer Krise zu viele hungrige Mäuler für einen stabilen Wildbestand. Stattdessen kann man sich auf die Suche nach Kleinsäugern und Wirbellosen machen, Wurzeln ausgraben etc. In der Stadt reichen die Vorräte nicht weit; wenn Rewe nicht weiter beliefert wird und alle hamstern wollen sind die Regale dort ruck-zuck leer. Nachwachsende Nahrung gibt es aber nicht viel: die paar Gemüsebeete oder Felsentauben... Da sieht es außerhalb schon besser aus, für die Wassergewinnung ebenfalls.

mogusch
08.01.2014, 19:25
Ihr habt ja beide recht, @Schwefelporling & @Hagen.
Aber was soll man in der einen wie anderen situation machen. Opportunist sein.

Laßt uns aber nicht den ausgangsthread des thread-erstellers aus dem auge verlieren.

Sitanka
09.01.2014, 15:06
hm, es wäre interessant gewesen, wenn chris hunt nochmals geschrieben oder geantwortet hätte, hat er aber nicht.
mich würde interessieren, für welche katastrophe quasi er diesen rucksack gepackt hat, weil ich denke, dass es auch darauf an kommt. denn genau dafür kann ich dann den dazugehörigen inhalt wählen. aber so werden wir das wohl nicht mehr herausfinden, wenn man nix mehr liest und hört von ihm. schade

Schwefelporling
09.01.2014, 15:09
Ja, stimmt.
Mich hätte auch echt interessiert, was alles drin ist.

Sitanka
09.01.2014, 15:25
Ja, stimmt.
Mich hätte auch echt interessiert, was alles drin ist.

möglicherweise für denn absoluten crash, ich hab keine ahnung, denn im grunde braucht man jetzt nicht so viel, zumindest nicht, dass man den rucksack nicht mehr heben kann.

mogusch
09.01.2014, 18:01
Falls ich mal in so eine lage kommen sollte, daß ich meinen rucksack nicht mehr heben kann, dann baue ich mir ein rädchen drunter. ;) Wo zu habe ich denn was gelernt. :p