Markus
04.08.2005, 12:54
Hallo an alle Naturfreunde! - und natürlich auch an alle anderen :Grins:
Nachdem ich eigentlich eine Abenteuerwoche für meine Tochter gesucht habe, bin ich auf die Überlebensschule Tirol gestoßen. Leider war kein Platz mehr für mein Mädel. Ich wurde aber von der Vorstellung eine solche Ausbildung zu beginnen begeistert, also meldete ich mich kurzerhand selbst an. Ich sage schon vorab es war kein Fehler!
In voller Erwartung des Unbekannten nur mit der Liebe zur Natur bewaffnet, machte ich mich also auf nach Kitzbühel. Dort traf sich eine Truppe, die sich im weiteren Verlauf als einfach nur sehr nett beschreiben lässt!
Nach einer netten Wanderung mit dem Grundbesitzer Franz zum Hasenberg, erwartete uns ein herrlicher Lagerplatz mit Badeteich.
Nachdem die Zelte aufgebaut der Lagerplatz hergerichtet, gings ans nähere kennenlernen untereinander. Beim Holzhacken, Feuermachen und Essen war sofort gute Stimmung. Beim geselligen Zusammensitzen am Lagefeuer wurden zwanglos die Verhaltensregeln festgelegt, Gruppen gebildet und der erste Abend konnte gemütlich ausklingen. :Scout:
Leider war der Wochenanfang mit schlechtem Wetter gekennzeichnet aber das gab uns die Möglichkeit die Theorie im Spurenlesen zu absolvieren.
-Übrigens sehr interessant- und nach dem ersten Mittagessen gings mit Susanne auf Kräuter suche und sammeln. Wir erfuhren einiges über unsere Naturkräuter und deren Verwendung. Was mich gleich in seinen Bann nahm (hab mir bereits 2 Kräuterbücher zugelegt) und in Gemeinschaftsarbeit, wurde ein leckeres Abendessen aus den gesammelten Kräutern gezaubert. Beim Lagerfeuer wurde dann über die Überlebensregeln dikudiert und uns die erste Methode einer Behälterherstellung gezeigt.
Nach einer verregneten Nacht und einem leckeren Frühstück wurde über die Wahrnehmung, Wachsamkeit und die 4 Bewusstseinswelten gesprochen. Wobei sich natürlich "positiv" gemeint heraustellen sollte das es eine 5 Bwusstseinswelt gibt :Grins: die Fred heisst! Dann gings zur Sache die erste Feuer Methode ohne technische Hilfsmittel. Der Feuerbogen stellte sich als äußerst wiederspenstiges Instrument dar wurde aber bei richtiger Handhabung zu einem sehr effektiven Mittel, Feuer zu machen. Nach weiterem Kennenlernen über Naturmethoden wie z.b: dem Gerben ging diese Nacht mit gemütlichen Gesprächen am Lagerfeuer zu Ende.
Der nächste Morgen brachte uns endlich Sonnenschein, der die restliche Woche anhalten sollte. Wir lernten und praktizierten den Bau einer Trümmerhütte welche im Notfall als Unterkunft dient und es gab natürlich auch nen freiwilligen, der sich umgehend bereit erklärte die nächste Nacht darin zu verbringen. Leider konnte ich diese Erfahrung nicht machen!
Aber kommt noch, da bin ich mir sicher! Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Bau einer Schwitzhütte und liesen den Tag perfekt mit Indianischen Ritualen in der Schwitzhütte ausklingen.
Der nächste Tag machte mir persönlich am meisten Spass, denn es ging ans Fallenstellen und Tarnen. Wobei ersteres meinen Nachbarn nicht so gefallen wird (jene die mit mir im Kurs waren wissen warum......). Beim Tarnen wurde uns aufgezeigt wie perfekt man mit der Natur verschmelzen kann. Besonders unser Fred zeichnete sich aus und verschmolz in die letzte Ebene zur Mutter Erde :lol:
Am nächsten Morgen nach einem entspannenden Morgenbad im Schwimmteich begleitete uns die Sonne in einen Tag voll neuer Erfahrungen! Mit neuem Wissen über Orientierung, neuen Methoden Feuer zu machen und Steinbearbeitung sollte der Tag in einer genialen Art der Essenszubereitung übergehen. Bei einem Schlemmermal wurde gescherzt, gelacht und natürlich über Survival diskutiert. Zu diesem Abend gehört natürlich noch ein riesen Dankeschön an alle, den die Torte mit Kerzen zu meinem Geburtstag mit den Gratulationen, hat mich sehr gefreut. Nur das Singen :Heiliger: tat die ganze Nacht in den Ohren weh.
Leider und es musste so kommen brach bereits der letzte Morgen an und beim Lager aufräumen, Zelt abbauen und den Abschlussbesprechungen wurde bereits über das nächste Zusammenkommen diskudiert.
Nach einer netten Rückwanderung die ich als Einheimischer auf Wunsch von :Fingerze: Thomas über den Schwarzsee anführte (war ein kleiner Umweg :Hupfer: ) aber alle haben es überlebt, kamen wir wieder am Ausgangspunkt an und es kam so wie es kommen musste, die Gruppe löste sich nach einem herzlichen Abschied in alle Himmelsrichtungen auf.
:Kuh: So von der Natur angestachelt und mit neuem Wissen bepackt zog`s mich Nachhause, oder auch nicht! Denn die halbe Stunde Fahrt war zuwenig um abzuschalten. Zuhause angekommen packte ich meine Frau, Tochter und Hund und es ging sofort wieder für 3 Tage ab in die Berge.
Auf jeden Fall gibts als Fazit nur eines zu sagen, eine super Woche mit netten Leuten die genauso wie ich die Natur lieben.
....Das war erst der Anfang zurück in den Schoss der Mutter Erde.....
Liebe Grüsse an alle
Markus
Nachdem ich eigentlich eine Abenteuerwoche für meine Tochter gesucht habe, bin ich auf die Überlebensschule Tirol gestoßen. Leider war kein Platz mehr für mein Mädel. Ich wurde aber von der Vorstellung eine solche Ausbildung zu beginnen begeistert, also meldete ich mich kurzerhand selbst an. Ich sage schon vorab es war kein Fehler!
In voller Erwartung des Unbekannten nur mit der Liebe zur Natur bewaffnet, machte ich mich also auf nach Kitzbühel. Dort traf sich eine Truppe, die sich im weiteren Verlauf als einfach nur sehr nett beschreiben lässt!
Nach einer netten Wanderung mit dem Grundbesitzer Franz zum Hasenberg, erwartete uns ein herrlicher Lagerplatz mit Badeteich.
Nachdem die Zelte aufgebaut der Lagerplatz hergerichtet, gings ans nähere kennenlernen untereinander. Beim Holzhacken, Feuermachen und Essen war sofort gute Stimmung. Beim geselligen Zusammensitzen am Lagefeuer wurden zwanglos die Verhaltensregeln festgelegt, Gruppen gebildet und der erste Abend konnte gemütlich ausklingen. :Scout:
Leider war der Wochenanfang mit schlechtem Wetter gekennzeichnet aber das gab uns die Möglichkeit die Theorie im Spurenlesen zu absolvieren.
-Übrigens sehr interessant- und nach dem ersten Mittagessen gings mit Susanne auf Kräuter suche und sammeln. Wir erfuhren einiges über unsere Naturkräuter und deren Verwendung. Was mich gleich in seinen Bann nahm (hab mir bereits 2 Kräuterbücher zugelegt) und in Gemeinschaftsarbeit, wurde ein leckeres Abendessen aus den gesammelten Kräutern gezaubert. Beim Lagerfeuer wurde dann über die Überlebensregeln dikudiert und uns die erste Methode einer Behälterherstellung gezeigt.
Nach einer verregneten Nacht und einem leckeren Frühstück wurde über die Wahrnehmung, Wachsamkeit und die 4 Bewusstseinswelten gesprochen. Wobei sich natürlich "positiv" gemeint heraustellen sollte das es eine 5 Bwusstseinswelt gibt :Grins: die Fred heisst! Dann gings zur Sache die erste Feuer Methode ohne technische Hilfsmittel. Der Feuerbogen stellte sich als äußerst wiederspenstiges Instrument dar wurde aber bei richtiger Handhabung zu einem sehr effektiven Mittel, Feuer zu machen. Nach weiterem Kennenlernen über Naturmethoden wie z.b: dem Gerben ging diese Nacht mit gemütlichen Gesprächen am Lagerfeuer zu Ende.
Der nächste Morgen brachte uns endlich Sonnenschein, der die restliche Woche anhalten sollte. Wir lernten und praktizierten den Bau einer Trümmerhütte welche im Notfall als Unterkunft dient und es gab natürlich auch nen freiwilligen, der sich umgehend bereit erklärte die nächste Nacht darin zu verbringen. Leider konnte ich diese Erfahrung nicht machen!
Aber kommt noch, da bin ich mir sicher! Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Bau einer Schwitzhütte und liesen den Tag perfekt mit Indianischen Ritualen in der Schwitzhütte ausklingen.
Der nächste Tag machte mir persönlich am meisten Spass, denn es ging ans Fallenstellen und Tarnen. Wobei ersteres meinen Nachbarn nicht so gefallen wird (jene die mit mir im Kurs waren wissen warum......). Beim Tarnen wurde uns aufgezeigt wie perfekt man mit der Natur verschmelzen kann. Besonders unser Fred zeichnete sich aus und verschmolz in die letzte Ebene zur Mutter Erde :lol:
Am nächsten Morgen nach einem entspannenden Morgenbad im Schwimmteich begleitete uns die Sonne in einen Tag voll neuer Erfahrungen! Mit neuem Wissen über Orientierung, neuen Methoden Feuer zu machen und Steinbearbeitung sollte der Tag in einer genialen Art der Essenszubereitung übergehen. Bei einem Schlemmermal wurde gescherzt, gelacht und natürlich über Survival diskutiert. Zu diesem Abend gehört natürlich noch ein riesen Dankeschön an alle, den die Torte mit Kerzen zu meinem Geburtstag mit den Gratulationen, hat mich sehr gefreut. Nur das Singen :Heiliger: tat die ganze Nacht in den Ohren weh.
Leider und es musste so kommen brach bereits der letzte Morgen an und beim Lager aufräumen, Zelt abbauen und den Abschlussbesprechungen wurde bereits über das nächste Zusammenkommen diskudiert.
Nach einer netten Rückwanderung die ich als Einheimischer auf Wunsch von :Fingerze: Thomas über den Schwarzsee anführte (war ein kleiner Umweg :Hupfer: ) aber alle haben es überlebt, kamen wir wieder am Ausgangspunkt an und es kam so wie es kommen musste, die Gruppe löste sich nach einem herzlichen Abschied in alle Himmelsrichtungen auf.
:Kuh: So von der Natur angestachelt und mit neuem Wissen bepackt zog`s mich Nachhause, oder auch nicht! Denn die halbe Stunde Fahrt war zuwenig um abzuschalten. Zuhause angekommen packte ich meine Frau, Tochter und Hund und es ging sofort wieder für 3 Tage ab in die Berge.
Auf jeden Fall gibts als Fazit nur eines zu sagen, eine super Woche mit netten Leuten die genauso wie ich die Natur lieben.
....Das war erst der Anfang zurück in den Schoss der Mutter Erde.....
Liebe Grüsse an alle
Markus