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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sinnvolle Survival Ausrüstung: Rucksack


syler
23.12.2011, 01:27
Hey Leute,

Ich würde gerne mir eurer Hilfe eine Sinnvolle Survival Ausrüstung zusammen stellen. A: ) Rucksack B: ) Kleidung

In diesem Threat geht es rum um den Rucksack und dessen Inhalt
Die Kleidung folge wenn der Rucksack gepackt ist.

Der Rucksack:
Jack Wolfskin Highland Trail 36 Men Rucksack (http://www.jack-wolfskin.com/de-de/ausruestung/rucksaecke/wander-radrucksaecke/maenner/2001201-highland-trail-36-men.aspx)

Inhalt: Messer, Feuer-Starter, Trinkflasche, Alu-Becher, Fallschirmseil, GPS-Gerät, Taschenlampe, Ersatzbatterien, First-Aid-Pack mit Notfall-Medikamenten, Wasser-Aufbereitungs-Tabletten, ID-Pack, Wasser-Schutz-Beutel

Messer / Tool:
Esee-4 (http://www.outdoormesser.de/epages/62013711.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62013711/Products/ESEE-4sand/SubProducts/476)
Ontario RAT 1 Linerlock (http://www.wolfster.de/index.php?disp=shop&show=31/3/ON8849)
Leatherman Fuse (http://www.conrad.de/ce/de/product/829104/?hk=SEM&insert=NA&WT.srch=1&utm_source=google&utm_medium=deeplink&utm_content=dl_article&utm_campaign=g_adwords&gclid=CLf7jY30r64CFYeEDgodpzyFSw)

Feuer-Starter:
LMF-Army (http://www.kotte-zeller.de/Army-Light-my-Fire-Z%FCndstahl-2%2e0.htm?websale7=kotte-zeller-shop&pi=121692&ci=013369)

Trinkflasche:
Nalgene Loop Top (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=116813&k_id=1210&hot=0) inc Sipper (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=122896&GTID=3873f4ba5499b438054e90266791c775a35) + Katadyn Micropur Classic Tabletten MC (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=105547&k_id=1207&hot=0&GTID=ce26e0d842057f3a50b63642119911a3a35)
Esbit 1l (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=132630&k_id=1210&hot=0)
Fallschirmseil:
Paracord 550 uni 30m (http://www.outdoormesser.de/epages/62013711.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62013711/Products/PCB/SubProducts/595)

GPS:
Garmin eTrex 10 (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=198899&k_id=1407&hot=0&GTID=ce26e0d842057f3a50b63642119911a3a35)

Lampe:
Fenix LD20 (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=132577&k_id=1308&hot=0&GTID=ce26e0d842057f3a50b63642119911a3a35)

First-Aid-Pack:
Care Plus First Aid Waterproof (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=114597&k_id=1101&hot=0&GTID=ce26e0d842057f3a50b63642119911a3a35) + Tabletten (ggn. Durchfall; Entzündungshemmend, Vitamine,)

Dry-Pack:
Deuter Light sack Dry L (http://www.fahrrad.de/fahrradzubehoer/fahrradtaschen/deuter-light-sack-dry-m-sun/246198.html)

ID-Pack:
Laminierte Kopie vom Person und Medizinisch-Relevanten-Infos ( Allergien, Krankheiten, etc...); Fotos von der Familie

syler
23.12.2011, 02:07
Zur Erläuterung:
Ich gehe davon aus, das der Benutzer die grundsätzlichen Überlebenstechniken beherrscht
(Unterstände bzw Wind-/Wetterschutz bauen, Nahrung aus der Natur generieren, Feuer machen und effizient Nutzen)

Ich habe ein Klappmesser für eher feine Arbeiten und eins fürs Grobe mit feststehender Klinge.
Das Klappmesser habe ich immer Griffbereit bei mir (Jackentasche, oder im Hüftgurt der Rucksacks.)
Das Esee liegt in der Bodentasche zusammen mit der Taschenlampe.
Der Feuerstarter ist mit den Ersatzbarrieren, dem GPS-Gerät und meinem ID-Pack im First-Aid-Beutel.
Dieser und die Feldflasche mit Becher und dem Dry-Pack liegen in einer der Kammern im großen Hauptfach. Die andere Kammer und die Vortasche sind für Fundstücke, ( Nahrung, Zunder, etc..)
Das Seil wird an den seitlichen Gurten befestigt.

Das Dry-Pack ist übrigens dabei, um unbenutzte Kleidung oder andere Sachen, die nicht nass werden dürfen, wie Zunder, sicher vor Wasser zu schützen. ( z.b. bei einer Fluss-Überquerung.)

Zusätzlich kann es nicht schaden wenn man ein Pilz-/Pflanzenkunde Buch bei sich trägt.

Ganzthul
23.12.2011, 13:11
Im grossen und ganzen faellt mir nur ein Signalspiegel/Signalpfeife ein.
Wenn du ihn richtig einsetzt ist der Spiegel ueber Kilometer sichtbar.
In eine Pfeife zu pusten ist auch erschoepft zu schaffen und leichter hoerbar als Schreie.

Vielleicht noch ein, zwei Notfallsrationen?

syler
23.12.2011, 14:38
Signalspiegel / Pfeife sind also auch eingepackt.. nehmen ja kaum platz weg und wiegen nichts...Die Notfall-Rationen sind meiner Meinung nach wenn überhaupt nur in ganz bestimmt gebieten sinnvoll, da man eigentlich fast überall in der Natur relativ leicht Nahrung finden kann. Mann muss nur seinen ekel überwinden können und das nehmen was man bekommt.

Sigurd
25.12.2011, 01:11
Ich bin kein Spezialist, aber mich machen die 36l, welche beim Rucksack angegeben sind stutzig. Ist das nicht ein bisschen wenig?

PS: Ich weiß nicht ob das für dich interessant ist, aber ich hab zu Beginn nicht darüber Bescheid gewusst. Zum Klettern, Abseilen etc DARFST du NUR Kletterseile verwenden. Die sind dann mind. 12 mm dick. Das Paracord ist sicher nicht übel zum Unterstand bauen etc. Aber es könnte dich dein Leben kosten wenn du es zu stark beanspruchst.

Ganzthul
25.12.2011, 09:14
550 cord heißt so weil es 550 Pfund traglast hat. Ich kann mir nicht vorstellen dass ein survivalist soviel auf einmal abzuseilen hat.

Sigurd
25.12.2011, 11:00
550 Pfund, also knapp 250 kg klingt zwar gut, und du hast recht, es reicht auch aus um ne Wand abzusteigen. Aber nur solang man nicht ausrutscht und einen das Seil halten muss. Da bleibt es dann nicht bei den 85 kg Gewicht die einer durchschnittlich hat!

syler
25.12.2011, 15:04
unabhängig von der klettertauglichkeit ist die paracord sehr universal einsetzbar und somit auch sehr nützlich..
und zum Rucksack.. ich denke das die 36l schon reichen sollten.. haben sogar überlegt ob auch ein 28l Rucksack ausreichen könnte... im Prinzip muss ja nur das zeug was oben steht rein und platz für eine Jacke oder einen Pulli wäre dann denke ich auch noch.. und zur not kann man einige Sachen auch aussen am Rucksack noch befestigen.. ich lasse mich aber auch gerne eine besseren belehren... ich will nur so wenig Gepäck bzw Gewicht wie möglich mit mir rum schläppen.. einige Sachen sind zwar im prinziep schon überflüssig ( GPS, Taschenlampe, First-Aid-Pack, Dry-Pack,) aber 1. die nehmen nicht viel platz weg und wiegen nicht besonders viel und 2. sollen meine touren ja nur zum survival training dienen und da habe ich lieber etwas mehr Sicherheit bei mir. Im ideal-fall sollen die sollen diese Sachen ja auch nicht benutzt werden.

Sigurd
25.12.2011, 15:41
Ja klar, aber zum Unterkunftbau etc tuts doch "normale Schnur" auch,gerade wegen dem Gewicht.

Aus Erfahrung weiss ich, dass Kleidung sehr viel Platz frisst. Wenn du aber nur mit einer Garnitur + Jacke oder/und Nässeschutz rechnest reicht natürlich auch dein Rucksack. Ich bin eher der Typ der für längere Szenarien plant. Daher werde ich mir demnächst auch einen 110 l Rucksack kaufen!

Was ich noch anmerken wollte ist, dass du dir zusätzlich einen Kompass zulegen solltest. Kostet nur n paar Euronen und braucht weder Strom noch Satelliten.

Ganzthul
25.12.2011, 18:03
Konpass stimm ich dir zu. Ich finde zu dem auch das dein lieblingstaschenbuch im drypack nicht fehlen sollte.. genauso wenig wie Bilder von Sachen oder Leuten die dich glücklich machen... Einfach der Psyche wegen.

Wegen dem kleidungsvolumen... Ich hab in der Vergangenheit mit vakuumbeuteln gute Erfahrungen gemacht

syler
26.12.2011, 09:37
sind Navigationshilfen überhaupt notwendig? gibt doch einige Methoden um die Himmelsrichtung ( zumindest näherungsweise) zu bestimmen. und ohne kartenmaterial hilft mir die exakte Himmelsrichtung auch nicht wirklich weiter oder?

zum Thema "genauso wenig wie Bilder von Sachen oder Leuten die dich glücklich machen... Einfach der Psyche wegen."...
Ich habe mir ja ein "ID-Pack" zusammen gestellt ( Eröffnungspost ganz unten " ID-Pack:
Laminierte Kopie vom Person und Medizinisch-Relevanten-Infos ( Allergien, Krankheiten, etc...); Fotos von der Familie
")
Solche Sachen ( Fotos, persönliche Dinge) sind meiner Meinung sogar extrem wichtig.

wie funktions das mit den vakuumbeuteln? kann ich die Sachen auch wenn sie einmal ausgepackt waren wieder Vakuum verpacken? also draußen..? Ich will ja immer nur gerade soviel Kleidung ja haben, dass ich nicht friere. Schwitzten ist denke ich draußen sehr kontra-produktiv. Und zwischen frieren und schwitzen ist ja kein großer schritt. daher gehe ich davon aus, dass ich relativ oft einzelne Klamotten an/aus ziehen werde. und ohne diese dann schnell verpacken zu können würde mir denke ich sehr viel kostbare zeit verloren gehen. Und Kleidung wie eine Jacke kann man ja auch ohne weiteres Aussen am Rucksack festmachen. Falls es wirklich eng wird mit dem Platz.

Ganzthul
03.01.2012, 12:15
Okay... mit den Vakuumbeuteln ist das Ganze schon recht zeitaufwendig.
Ich brauche pro Beutel circa 3 Minuten um sie wieeder Vakuumdicht zu machen.

Zum Thema Navigation. Notwendig vielleicht nicht ganz, vorallem wenn du mit Karte und Kompass nicht vertraut bist.
Ich geh da immer lieber auf Nummer sicher.

Civer
05.01.2012, 21:41
Abend,

ich würde einen anderen Garmin GPS nehmen, es gibt moderne zum fast gleichen Preis. Ich selber finde sie schon wichtig, falls man planen möchte, was man an Strecke etc. gelaufen ist. Wem das egal ist und wer sich nur anhand der Natur orientieren möchte kann das dennoch gerne tun, dann bleibt das Ding halt auf Standby. :)

Ich habe übrigens auf Amazon einen Folienschlafsack entdeckt (Zelt gibt es auch, kann jedoch das Survivalfeeling zerstören). Wiegt praktisch nichts und gibt einem das heimische Gefühl einer Decke. :)

Zum Rucksack: Es ist halt immer die Frage wie lange und wie genau man "Survival" machen möchte, ansich reden wir hier ja eher von Outdoor/Trekking und stürzen uns eh schon auf einigermaßen großen Luxus. Wer das nötigste dabei haben will kann eine Hose mit einigen Beintaschen nehmen und kann ohne Rucksack gehen. (meine Meinung)

Wer auf jedenfalls einen Teil-Luxus steht muss halt schauen ob sein Krempel in einen kleinen Rucksack passt. :)

MfG

Dennis

Schwefelporling
28.01.2012, 00:59
ich habe einen alten "Karrimor" Gestellrucksack (wahrscheinlich von 1980 oder so), bei dem leider der originale Bauchgurt hinüber ist, der aber sonst mittelviel Platz bietet und an dem man viel festmachen kann (unten im Gestell ist auch Platz um eine Isomatte oder ein kleines Zelt hineinzustecken),
einen BW Gebirgsjägerrucksack, mit dem man beweglicher ist und mit der Faltisomatte hinten drin, der aber mehr was für Tagesausflüge oder Fahrradreisen ist,
einen extra Rucksack Nässeschutz Überzug,
und einen 100l Rucksack von Mil Tec, der hat zum daypack kombinierbare Seitentaschen (habe aber auch die dicken Tatonka- "Expeditions"- Seitentaschen) und einen eingebauten Rucksack Überzug. Dieses Monster nehme ich eigentlich weniger zum Wandern, sondern eher für Reisen auf denen man sein Gepäck nicht täglich trägt.

Als vernünftigen Mehrtagesrucksack möchte ich mir nun einen vom schwedischen Militär kaufen, mit Gestell (Rucksack abnehmbar= Kraxe). http://www.raeer.com/shopexd.asp?id=34651
Er sieht nach was aus, kostet nicht viel und wäre sicher ein guter Ersatz für den Karrimor, der langsam nichts mehr für harten Einsatz ist.

Schwefelporling
19.02.2012, 19:50
Wer das nötigste dabei haben will kann eine Hose mit einigen Beintaschen nehmen und kann ohne Rucksack gehen.

Bei mir ist das so, ich habe durchaus immer das nötigste dabei, wenn ich reise oder zelte, wandere etc.; darunter Sachen, die praktisch nur für eine Überlebenssituation vorgesehen sind (z.B. Verband). Aber generell habe ich alles dabei was vom Volumen und vom Gewicht her noch irgendwie vertretbar ist.
Wenn ich zum Beispiel eine Woche mit dem Fahrrad unterwegs bin und dabei campen will, dann weiss ich ja, daß ich ein Zelt brauche und nehme es deswegen auch mit (wenn es irgendwie zerreisst, kann ich mir immer noch etwas selber basteln). Und wenn ich weiß, daß ich dabei die Gelegenheit zum angeln kriege, dann habe ich vielleicht eine kompakte Angelrute mit, und nicht nur Haken und ein bißchen Schnur (und wenn sie brechen sollte, habe ich ja noch Schnur und Haken zum improvisieren übrig). Wenn man theoretisch auf wenig Ausrüstung zum Überleben angewiesen ist, heißt das ja nicht, daß ein Aufenthalt in der Natur nur aus irgendwie Überleben bestehen muss.
Survival ist bei mir immer im Hinterkopf und deswegen bin ich auf alles vorbereitet bei so einer Tour. Aber es ist nie das Ziel, ums Überleben zu kämpfen, denn das sollte einem nur in Notfällen passieren. Man kann bequem nebenbei die einen oder anderen Fähigkeiten trainieren, wenn man schon mal draußen ist. Dort geht es ja hauptsächlich darum, die Natur zu beobachten, den eigenen Körper in seinem natürlichen Lebensraum zu erleben und einfach mal Erholung vom Zivilisationsstress zu bekommen. Aber wenn ich dann abends mit einem dünnen Plastiksack Vorlieb nehmen muß, obwohl ich meinen Schlafsack locker hätte mitschleppen können, schmälert das ja die Urlaubsstimmung. Man kann den Rettungssack ja zusätzlich in seinem Not- Kit dabeihaben...

viktorrg
29.03.2012, 14:51
Survival ist bei mir immer im Hinterkopf und deswegen bin ich auf alles vorbereitet bei so einer Tour. Aber es ist nie das Ziel, ums Überleben zu kämpfen, denn das sollte einem nur in Notfällen passieren. Man kann bequem nebenbei die einen oder anderen Fähigkeiten trainieren, wenn man schon mal draußen ist. Dort geht es ja hauptsächlich darum, die Natur zu beobachten, den eigenen Körper in seinem natürlichen Lebensraum zu erleben und einfach mal Erholung vom Zivilisationsstress zu bekommen. Aber wenn ich dann abends mit einem dünnen Plastiksack Vorlieb nehmen muß, obwohl ich meinen Schlafsack locker hätte mitschleppen können, schmälert das ja die Urlaubsstimmung. Man kann den Rettungssack ja zusätzlich in seinem Not- Kit dabeihaben...

Sehe ich genau so und ich muss sagen, dass ich die Einstellung gut finde. Vor allem, wenn es darum geht, dass man nie das Ziel hat, ums Überleben zu kämpfen, sondern sich einfach nur Fähigkeiten anzueignen. Sag, welchen Rucksack verwendest du? Ich bin nämlich gerade dabei mir einen neuen Rucksack zu kaufen (http://www.campz.at/outdoor-camping-ausruestung/rucksack-shop.html) aber ich weiß leider nicht genau, welche Modelle aktuell gut sind oder als "gut ausgerüstet sein" gelten. Irgendein Tipp für mich?

Schwefelporling
29.03.2012, 17:07
wie gesagt...

ich habe einen alten "Karrimor" Gestellrucksack (wahrscheinlich von 1980 oder so), bei dem leider der originale Bauchgurt hinüber ist, der aber sonst mittelviel Platz bietet und an dem man viel festmachen kann (unten im Gestell ist auch Platz um eine Isomatte oder ein kleines Zelt hineinzustecken)

Als vernünftigen Mehrtagesrucksack möchte ich mir nun einen vom schwedischen Militär kaufen, mit Gestell (Rucksack abnehmbar= Kraxe). http://www.raeer.com/shopexd.asp?id=34651
Er sieht nach was aus, kostet nicht viel und wäre sicher ein guter Ersatz für den Karrimor, der langsam nichts mehr für harten Einsatz ist.

Für mich ist der mittelgroß. Für viele wäre das schon zu groß... Es kommt eben darauf an, wieviel Ausrüstung Du tragen kannst/willst. Willst Du täglich 50 Kilometer weit laufen, ist ein vollgestopfter 70 Liter Rucksack zu schwer. :D